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Vorsorge für den Todesfall - Mit der Bestattungsvorsorge für den Todesfall vorsorgen

  • Redaktion Bestattungsinfo.at
Rohrstuhl Figur auf Geldschein
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Mit dem eigenen Tod befassen sich die Wenigsten gerne. Doch so unangenehm und schmerzlich das Thema auch ist, sollte es dennoch frühzeitig angesprochen werden. Mit einer Vorsorge für den Todesfall wirdIhnen eine würdevolle Bestattung, ganz nach Ihren Wünschen, gewährleistet und den Hinterbliebenen eine große Entscheidungslast genommen. Im Folgenden erfahren Sie alles Wichtige, rund um das Thema Bestattungsvorsorge.

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Bestattungsvorsorge Definiton

Mit der Bestattungsvorsorge haben Sie die Möglichkeit, frühzeitig festzulegen, wie Ihre eigene Bestattung ablaufen soll. Der wichtigste Punkt besteht darin, dass die Bestattung später nach Ihren eigenen Wünschen umgesetzt werden kann, was für die Hinterbliebenen oftmals eine sehr große Erleichterung ist. Außerdem wirkt es für Sie selber tröstend zu wissen, dass alles nach Ihren Wünschen ablaufen wird. Für die Vorsorge stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. So können Sie Ihre Angehörigen beispielsweise finanziell mit einer Sterbegeldversicherung und einem Vorsorgevertrag absichern.

Damit die Bestattungsvorsorge jedoch zum Tragen kommen kann, ist es wichtig, diese an einem Ort zu hinterlegen, wo sie schnell gefunden werden kann. Zusätzlich wird empfohlen, dass offene Gespräch mit Familie und Freunden zu suchen. Auch wenn das Thema „eigener Sterbefall“ gerne gemieden wird, sind die Hinterbliebenen im Todesfall dennoch froh, dass solch ein Gespräch stattgefunden hat, da es sehr viele Entscheidungen abnehmen kann.

Warum eine Vorsorge für den Todesfall wichtig ist?

Die Bestattungskosten können je nach Umfang der Bestattung und der Bestattungsfeier eine große, finanzielle Belastung für die Hinterbliebenen werden. Bei der günstigsten Bestattungsart handelt es sich um die anonyme Feuerbestattung. Die Friedhofsgebühren sind für ein Urnengrab aufgrund der kleineren Fläche günstiger, wie ein konventionelles Sarggrab.

Zudem wird bei einer anonymen Bestattung kein Grabmahl aufgestellt, wodurch die Kosten, für den Steinmetz ebenfalls entfallen. Diese Art der Bestattung ist jedoch nicht für jeden was und viele wünschen sich lieber eine Grabstätte mit einem Grabstein sowie einer gekennzeichneten Grabstätte, für einen Ort der Erinnerung und Trauer.

Ehepaar umarmt sich

Bestattungsvorsorge – wann ist der richtiger Zeitpunkt dafür?

Der richtige Zeitpunkt für eine solche Vorsorge ist nicht vorgeschrieben. Damit Sie Ihre Angehörigen jedoch später entlasten können, sollten Sie den Zeitpunkt nicht zulange herauszögern. Gerade im Falle einer lebensbedrohlichen Lage ist es sinnvoll, zumindest schon mal mit den Angehörigen über die Wünsche der Beisetzung zu reden.

1. Vorsorgevertrag

Die Vorsorgebestattung schließen Sie gemeinsam, mit dem Bestatter Ihrer Wahl ab. Durch die Vorsorge können Sie alle Entscheidungen bezüglich Ihrer Bestattung als auch Trauerfeier selber treffen. Außerdem wird die Finanzierung der Bestattung abgesichert. So nehmen Sie Ihren Hinterbliebenen nicht nur die finanzielle Sorge, sondern auch die Angst, nicht nach Ihren Wünsche handeln zu können.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit wird das Geld auf ein Treuhandkonto eingezahlt, welches Sie zum Beispiel vor der Insolvenz des Bestatters schützen soll. Achten Sie unbedingt darauf, dass keine Vorkasse vom Bestatter verlangt wird.

2. Vorsorgen mit einer Versicherung 

Auch mit einer Sterbegeldversicherung haben Sie die Möglichkeit, finanziell vorzusorgen. Dabei handelt es sich um eine Kapitallebensversicherung bis zum Todesfall, wobei Sie die Summe selber bestimmen können. Je nach Versicherungsanbieter wird Ihnen die monatlich eingezahlte Summe dann im Sterbefall oder beim Erreichen eines bestimmten Alters ausgezahlt. Der Vorteil der Sterbegeldversicherung besteht in der Zweckgebundenheit, des angesparten Geldes.
 
So kann das Geld beispielsweise nicht für später anfallende Pflegekosten verwendet werden. Der Nachteil besteht jedoch im Alter, in dem eine Sterbegeldversicherung erst abgeschlossen werden kann. Dieses liegt in den meisten Fällen bei etwa 70 Jahren.

Alles Organisatorische 

Mit der Bestattungsverfügung können Sie die eigenen Wünsche in Bezug auf Ihre Bestattung festhalten und somit eine Art Willenserklärung abgeben. Hier können Sie nicht nur die Bestattungs- und Grabart angeben, sondern auch ein Bestattungsunternehmen. Auch bleibt es Ihnen selber überlassen, ob Sie das Thema nur zu übergeordneten Punkten behandeln, oder detailiert bis hin zur Trauermusik und dem Trauerschmuck. Die Bestattungsverfügung sollte schriftlich festgehalten werden und folgende Punkte beinhalten:

Die Bestattungsverfügung sollte schriftlich festgehalten werden und folgende Punkte beinhalten:

  • Überschrift und Einleitung müssen verdeutlichen, dass es sich um eine Bestattungsverfügung handelt
  • Erstellungsort, Datum
  • Anschrift, Name, Geburtsdatum
  • Bestattungsart
  • Bestattungsort
  • und Unterschrift.

Kremationsverfügung - Willenserklärung zur Einäscherung 

Damit eine Feuerbestattung durchgeführt werden kann, bedarf es in der Regel keiner besonderen Verfügung. In der Regel reicht es aus, wenn die Hinterbliebenen bestätigen, dass die Einäscherung Ihren persönlichen Wünschen entsprach. Damit dennoch allen Missverständnissen vorgebeugt wird, empfehlen wir eine Kremationsverfügung. Auf diesem Weg zeigen Sie Ihren Angehörigen noch mal, dass es Ihr deutlicher Wille ist, und nehmen ihnen so eine schwere Entscheidung ab.

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Seebestattungsverfügung in Österreich

Auch für eine Seebestattung reicht die Bestätigung eines Ihrer Angehörigen. Scheuen Sie oder Ihre Angehörigen das Thema oder es gab bisher noch nicht den Zeitpunkt darüber zu sprechen, empfehlen wir Ihnen eine Seebestattungsverfügung. In dieser können Sie Ihren Willen, für eine Seebestattung deutlich machen und auch den Ablauf bestimmen. Doch auch wenn eine Verfügung besteht, sollten Sie über die Bestattungsart dennoch mit Ihrer Familie reden, denn auch wie bei einer anonymen Bestattung, gibt es bei der Seebestattung keine direkte Grabstätte.

Der Vorteil besteht hier natürlich, dass Friedhofgebühren und die Grabpflege entfallen. Aber den Hinterbliebenen wird so auch die Möglichkeit genommen, dass Grab zu pflegen, was oft ein Prozess des Abschiednehmens und der Trauerbewältigung ist, da dieser Ort Trost spendet. Bitte beachten Sie, dass dieser Beitrag einen ersten Eindruck vermitteln soll und die Beratung durch einen Bestatter oder Notar in Österreich, nicht ersetzen kann.

+++ Tipp1: Man kann nicht früh genug vorsorgen. Fangen Sie rechtzeitig an, damit Ihre Verwandten keine finanziellen Schwierigkeiten haben. +++

+++ Tipp2: Das gilt auch für die Vorsorge Ihres Testaments. Ohne richtige Nachlassplanung kann schnell ein Erbstreit in der Familie ausbrechen. Lassen Sie das nicht zu und setzen Sie frühzeitig ein Testament auf. +++

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