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Dauer einer Feuerbestattung - Wie lange dauert eine Kremation in Österreich?

  • Redaktion Bestattungsinfo.at
Uhr im Sand zeigt die Zeit an
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Der Tod eines geliebten Menschen ist für die Angehörigen und Hinterbliebenen eine emotional höchst belastende Situation. Die Planung der Bestattung, der Trauerfeier und des Leichenschmauses kann zusätzlich belasten, aber auch helfen, nicht in der Trauer zu versinken, sondern aktiv zu bleiben.

Wenn sich der Verstorbene bereits zu Lebzeiten für eine Feuerbestattung entschieden hat, müssen die Angehörigen die Beisetzung zeitlich mit der Dauer einer Feuerbestattung koordinieren. Doch wie viel Zeit müssen Sie genau einplanen? Wir informieren Sie über die Dauer einer Feuerbestattung und erklären, worauf Sie achten müssen.

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Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Vom Eintritt des Todes bis zur Urnenbeisetzung beträgt die Dauer einer Feuerbestattung etwa eine Woche oder länger.
  • Die Einäscherung an sich nimmt, je nach Körpergewicht, nur ca. 1,5 Stunden in Anspruch.
  • Bis man die Urne nach der Einäscherung abholen kann, vergehen etwa drei Tage.
  • Eine durchschnittliche Feuerbestattung kostet zwischen 6000 und 7000 Euro.
  • Die genaue Dauer einer Feuerbestattung hängt von verschiedenen Faktoren ab; eine Obduktion oder Aufbahrung kann die Urnenbeisetzung verzögern.

Die Dauer einer Feuerbestattung

Wenn vor der Dauer einer Einäscherung die Rede ist, so ist in der Regel nicht nur der Vorgang der Kremation gemeint. Vielmehr meint man hier den Zeitraum vom Eintritt des Todes bis zur Beisetzung nach der Feuerbestattung. Insgesamt müssen Sie hier mit einem Zeitraum von durchschnittlich einer Woche rechnen. Wie sich diese Woche in etwa verteilt, können Sie folgender Tabelle entnehmen:

Zeitpunkt

Was passiert?

Dauer

Vor der Kremation

  • Leichenschau
  • Bestatterleistungen
  • ggf. Aufbahrung
  • Überführung des Leichnams
  • erneute Leichenschau

4-5 Tage, manchmal länger

Einäscherung

  • Verbrennungsvorgang

ca. 1,5 Stunden

Nach der Feuerbestattung

  • Auskühlen der Asche
  • Einfüllen der Asche in die Aschekapsel und Urne
  • Beisetzung

3-4 Tage

Dauer einer Feuerbestattung – vor der Kremation

Bevor eine Feuerbestattung stattfindet, vergehen durchschnittlich 4-5 Tage. Nach dem Eintritt des Todes muss ein Arzt im Rahmen der Leichenschau den Tod feststellen und die Umstände des Todes genauer untersuchen. Erst dann kann sich der Bestatter des gewählten Bestattungsunternehmens um die Totenwaschung, die Einbalsamierung und das Ankleiden des Leichnams kümmern. 

Wenn eine Aufbahrung gewünscht ist, muss eine Überführung des Leichnams in die Aufbahrungshalle stattfinden. Ist ein Mensch beispielsweise im Krankenhaus verstorben und soll zuhause aufgebahrt werden, wird der Leichnam zunächst dorthin überführt. Erst nach der Aufbahrung bringt der Bestatter den Leichnam ins gewählte Krematorium.

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Dauer der Kremation

Auch im Krematorium findet die Einäscherung nicht umgehend statt. Zunächst muss im Krematorium eine zweite Leichenschau stattfinden. Eine solche ist vorgeschrieben und zur Erteilung der Freigabe zur Kremation zwingend notwendig.

Die Dauer der Feuerbestattung, also der eigentliche Verbrennungsvorgang, nimmt dann nur etwa 1,5 Stunden in Anspruch. Gerne können Sie sich auf Bestattungsinfo.at auch über den genauen Ablauf einer Feuerbestattung, die Kosten einer Feuerbestattung und die verschiedenen Bestattungsarten informieren.

Einwilligung zur Einäscherung in Österreich Pflicht

In Österreich darf eine Kremation nur mit Zustimmung stattfinden. Entweder kann der Verstorbene den Wunsch zur Einäscherung selbst bereits zu Lebzeiten ausdrücken oder die Angehörigen geben die Zustimmung zur Einäscherung nach dem Eintritt des Todes.

Dauer der Feuerbestattung – was geschieht nach der Einäscherung?

Bis die Angehörigen die Urne im Krematorium abholen können, vergehen noch einmal ungefähr drei Tage. Nach der Einäscherung muss die Asche zunächst auskühlen. Im Anschluss an die Auskühlung wird die Asche in die Aschekapsel gefüllt und mit dieser in die Urne gegeben. Dann erfolgen die Beschriftung und Verschließung der Urne, die dann zur Abholung bereitsteht.

Nun kann die Beisetzung der Urne erfolgen. Möglich sind hier verschiedene Bestattungsarten, darunter die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof, die Baumbestattung und die Seebestattung. Auch für die Diamantbestattung und die Weltraumbestattung, die zusätzlich stattfinden können, ist die Feuerbestattung Voraussetzung.

die Verwechslung der Asche ausschließen
Bei der Einäscherung befindet sich der Leichnam in einem speziellen Verbrennungssarg, dem ein Schamottestein mit einer Identifizierungsnummer beigegeben wird. Weil der Schamottestein nicht verbrennen kann, ermöglicht er die sichere Identifizierung der Asche nach der Einäscherung. Der Schamottestein wird dann zusammen mit der Asche in die Aschekapsel gegeben.

Häufige Fragen im Zusammenhang mit der Dauer einer Feuerbestattung

Im Zusammenhang mit der Dauer einer Feuerbestattung treten immer wieder Fragen auf, die sich die meisten Hinterbliebenen stellen. Wir beantworten für Sie im Folgenden die am häufigsten gestellten Fragen zur Dauer der Feuerbestattung und der Einäscherung verwandten Themen. Gerne können Sie auf Bestatttungsinfo.at auch einen Bestatter in Ihrer Region finden oder eine Online Bestattung planen.

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Wie lange dauert es im Krematorium insgesamt?

Wenn der Bestatter den Leichnam ins Krematorium überführt hat, dauert es von der erneuten Leichenschau über die Einäscherung bis zur Abholung der Urne normalerweise zwischen vier und fünf Tagen. In Ausnahmefällen kann die Dauer der Feuerbestattung auch länger sein. Das kommt schlicht darauf an, wie viele Kremationen noch anstehen.

Krematorium Österreich

In Österreich gibt es insgesamt 16 Krematorien. Das einzige Bundesland ohne Krematorium ist das Burgenland. Die Feuerbestattung Oberösterreich und die Feuerhalle Simmering sind besonders bekannt.

Wie lange dauert eine Urnenbestattung?

Eine Urnenbestattung kann etwa eine Woche nach dem Tod eines Menschen stattfinden. In manchen Fällen kann die Dauer der Feuerbestattung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Faktoren, die die Urnenbestattung hinauszögern können, sind beispielsweise die Notwendigkeit einer Obduktion und eine gewünschte Aufbahrung.

Was kostet das Verbrennen im Krematorium?

Die Krematorium Kosten belaufen sich auf etwa 200 bis 600 Euro. Hier gibt es regionale Unterschiede. Das Krematorium Salzburg hat also beispielsweise andere Preise als das Krematorium Wien.

Was kostet eine ganz einfache Beerdigung?

Eine normale Beerdigung kostet im Durschnitt etwas 6000 bis 7000 Euro. Eine Feuerbestattung ist im Vergleich zu einer Erdbestattung günstiger. Wer auf einen großen Leichenschmaus verzichtet und sich nicht für die teuerste Schmuckurne entscheidet, kann also durchaus eine Feuerbestattung zu günstigeren Kosten planen.

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Weitere Informationen auf Bestattungsinfo.at

Hier auf Bestattungsinfo.at finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema Bestattung. Wie findet man ein gutes Bestattungsunternehmen? Wie ist der Ablauf einer Bestattung, wie hoch sind die Begräbniskosten und was sollte man zum Thema Exhumierung, Bestattungsinstitut und zur Beerdigung allgemein wissen?

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Nina Hausmann Redakteurin Bestattung
Nina Hausmann
Beitrag von

Nina ist Teil unserer Online Redaktion. Sie gibt leicht verständliche & hilfreiche Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Bestattung, Begräbnis & Trauerfeier.

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