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Erdbestattung in Österreich - Infos, Ablauf & Kosten im Überblick

  • Redaktion Bestattungsinfo.at
Holzsarg mit Blumenschmuck
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Eine Erdbestattung zu organisieren, ist keine leichte Sache, da man viele unterschiedliche Dinge organisieren und berücksichtigen muss. Von der richtigen Auswahl des Friedhofes, des Pfarrers, des passenden Sarges sowie der Überführung des Leichnams. 

In diesem Beitrag werden Sie darüber informiert, worauf Sie bei der Planung einer Erdbestattung achten sollten. Erhalten Sie alle nützlichen Informationen, damit die Organisation des Begräbnisses für Sie und allen anderen Trauergästen ein respektvoller letzter Abschied wird.

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Ursprung der Erdbestattung

Die Bestattungskultur hat sich seit der Jahrtausendwende stark verändert. Insbesondere bei Einäscherungen und Naturbestattungen ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Im Trend liegen auch unkonventionelle Bestattungsarten (z. B. Diamantbestattungen), dennoch sind Erdbestattungen hierzulande nach wie vor am gefragtesten. Was die Vorgehensweise bei einer Erdbestattung anbelangt, so gilt es, einige Rituale zu berücksichtigen und diverse Gesetze zu befolgen.

Ablauf einer Erdbestattung  

Der Ablauf einer Beerdigung mit einem Sarg ist in den meisten Fällen relativ ähnlich. Zunächst wird im Rahmen der vorgeschriebenen Totenbeschau die Todesursache festgestellt, dann wird der Leichnam vom Bestattungsunternehmen eingesargt und zur Aufbahrungshalle überführt. Dort haben die Angehörigen in den nächsten Tagen Gelegenheit zu trauern und sich auf die Beerdigung vorzubereiten. Für gewöhnlich findet die Trauerzeremonie am Begräbnistag ebenfalls in der Aufbahrungshalle statt, ist aber je nach Ablauf der Trauerfeier unterschiedlich.

Nach dem Ende der Zeremonie folgt die Trauergemeinde den Sargträgern zum ausgehobenen Grab. Sobald der Trauerzug angekommen ist, wird der Sarg herabgesenkt und der Pfarrer spricht einige letzte Worte. Danach verabschieden sich die Familie, die Freunde und die übrigen Trauergäste von der verstorbenen Person. Es wird kondoliert. Bisweilen ersuchen Angehörige auch darum von Beileidsbekundungen Abstand zu nehmen. Schließlich wird das Grab geschlossen. Ein Leichenschmaus im engeren Kreis ist zwar üblich, stellt jedoch keine Verpflichtung dar.

Auch anonyme Erdbestattungen für Menschen ohne Familie und Beerdigungen ohne Trauerfeier sind möglich. Generell ist es ratsam, sich frühzeitig um einen Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsunternehmen zu bemühen und somit dafür zu sorgen, dass die eigenen Vorstellungen posthum verwirklicht werden.

Welche Leistungen übernimmt ein Bestatter bei einer Erdbestattung?

  • Erstberatungstermin bei einem Bestattungsunternehmen
  • Abholung des Verstorbenen
  • Hygienische Grundversorgung, Ankleiden und Unterbringung
  • Hilfe bei Behördenwegen
  • Überführung des Verstorbenen
  • Parten, Gedenkbilder, Danksagungskarten, Trauerkränze
  • Abstimmung mit dem Friedhof
  • Bestellung eines Trauerredners oder Geistlichen
  • Organisation der Trauerfeier
  • Dekoration der Zeremonieräumlichkeiten
  • Trauermusik
  • Beisetzung des Sarges
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Welche Sarg Arten gibt es?

Mit einem Sarg kann man einen Leichnam aufbewahren. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Särgen, sowie Materialien. Je nachdem aus welcher Holzart der Sarg besteht, variieren auch die Kosten eines Sarges. In der Regel haben Bestattungsunternehmen einen Schauraum, indem Sie sich den idealen Sarg auswählen können. Mit der richtigen Beratung Ihres Bestatter finden Sie mit Sicherheit den für Sie passenden Sarg für Ihre Trauerfeier.

Folgende Holzarten stehen bei einer Erdbestattung zur Auswahl:

  • Mahagoni
  • Kirschen
  • Eichen
  • Rosen
  • Nussbaumholz.

Erdbestattung – Wie ist die Gesetzliche Lage in Österreich?

Die Bestattungsgesetze für Erdbestattungen bleiben zwar den Bundesländern überlassen, sind jedoch im gesamten Land durch eine gewisse Einheitlichkeit gekennzeichnet. Geregelt werden unter anderem die Grabtiefe und der Abstand zwischen den Gräbern, die Totenbeschau, die Todesfallanzeige sowie die Einsargung, Überführung und Aufbahrung des Leichnams.

Gräber werden nicht gekauft, sondern gemietet. In diesem Zusammenhang haben sich die Ausdrücke Ruhezeit, Ruhefrist und Nutzungsrecht eingebürgert. Grundsätzlich wird zwischen Reihen- und Wahlgräbern unterschieden. Wahlgräber sind dadurch ausgezeichnet, dass die Lage zu Lebzeiten gewählt werden kann und dass sie Platz für mehrere nebeneinander liegende Grabstätten bieten. Reihengräber werden von der Friedhofsverwaltung vergeben und nach einer bestimmten Zeit aufgelassen.

Das Nutzungsrecht von Wahlgräbern ist hingegen verlängerbar. Das Gesetz besagt, dass die Bestattung frühestens 48 Stunden nach dem Ableben erfolgen darf. Zudem herrscht allgemeine Sargpflicht. Aus ökologischen Gründen müssen Särge ausschließlich aus Holz gefertigt sein. Nur für Gruftbestattungen sind Särge aus Metall oder Hartholzsärge mit Metalleinsatz vorgeschrieben. Ein weiteres Charakteristikum der Grüfte ist die lange Dauer der Nutzungsrechte.

Friedhof im Herbst

+++ Wussten Sie: Jeder Österreicher der verstorben ist und in einem Grab auf einem österreichischen Friedhof liegt, hat das Recht auf mindestens 10 Jahre „Ruhe und Frieden“. +++

Kosten einer Erdbestattung 

Bei einer Erdbestattung fallen unterschiedliche Kosten an, natürlich etwas abhängig ob Sie eine grosse Trauerfeier mit vielen Gästen planen oder eher eine Kleinere. Die meisten Kosten fallen für die gesamte Organisation an den Bestatter an, sowie an die Grabstelle und den Sarg. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Kosten einer Erdbestattung sowie Sarg Kosten in Österreich

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Leichenschmaus nach dem Begräbnis 

Der Leichenschmaus gehört traditionell zu einer Trauerfeier mit Sarg und Grab dazu. In der Regel treffen sich nach der Trauerfeier alle Freunde und engen Verwandten des Toten noch einmal, um gemeinsam zu essen und Geschichten und lustigen Momente mit dem Verstorbenen auszutauschen.

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